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21.5.2013 : 21:10

Die Presbyterianisch-Reformierte Kirche in Camajuani – unsere Partnergemeinde auf Kuba

Unsere Partnergemeinde in Camajuani gehört zur Presbyterianischen Reformierten Kirche in Kuba (IPRC). Sie hat gegenwärtig 58 Mitglieder. Sie wird geleitet von 6 Ältesten. Acht ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sorgen zusammen mit den Ältesten für ein reges Gemeindeleben. Sonntags besuchen 70 bis 80 Menschen den Gottesdienst.
Für die Kinder, die Jugendlichen und die Erwachsenen gibt es vor dem Gottesdienst die Sonntagsschule. Da wird über die Bibel, den Glauben und über die Aufgaben der Gemeinde gesprochen. An den Wochentagen treffen sich in einigen Häusern von Gemeindegliedern Menschen zum Gespräch über die Bibel und zum Gebet.
Gesungen wird immer: Manche Lieder haben wir mit ihnen gemeinsam; andere sind richtig kubanisch. Und dann gehört es dazu, zu klatschen, sich im Rhythmus zu bewegen, zu tanzen ...
Die Gemeinde konnte auch mit unserer Unterstützung ihre Kirche zum Gemeindezentrum erweitern. Das hat länger als 10 Jahre gedauert. Nun ist es fast geschafft. Ein Gemeindesaal, Räume für Sonntagsschule und Jugendarbeit, Küche, Sanitärräume, ein Büro und ein überdachter Sitzplatz im Freien sind entstanden.
Jetzt hat die Gemeinde begonnen, Essen und andere Unterstützungen vor allem für ältere Menschen aus dem Stadtviertel anzubieten.
Man verteilt – wenn man hat – Lebensmittel, Medikamente, Kleidung.

Die Gemeinde bittet uns:
Denkt an uns, betet für uns!

 Sind Sie neugierig geworden?
Mehr Informationen gibt es beim Evangelischen Kirchenkreis Fürstenwalde-   Strausberg, Telefon: 033 61 - 59 18 10.

 

Fürstenwalde, den 23.03.2011

Liebe Schwestern und Brüder,


am Montag erreichte uns die Nachricht, dass der Pfarrer unserer Partnerkirche und verantwortliche Pfarrer für unsere Partnergemeinde Camajuaní, Pastor Omar Maren Turcaz, am Sonntag bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Wie in Kuba üblich, fand die Trauerfeier in seiner Kirchengemeinde in Santa Clara bereits am Montag morgen statt, nachdem Gemeindeglieder über Nacht die Totenwache gehalten hatte. Sein Körper wurde dann in seine Heimatstadt Havanna überführt, wo er beigesetzt wurde.


Omar war trotz seines relativ jungen Alters bereits viele Jahre Pfarrer in Santa Clara. Dort hat er das Gemeindeleben enorm belebt und diakonische und bauliche Projekte vorangebracht. Auf regionaler und nationaler Ebene hatte er verschiedene Ämter in der Partnerkirche. In den vergangenen Jahren hatte unser Kirchenkreis immer wieder gute und inspirierende Begegnungen mit Omar. Zuletzt besuchte er uns im vergangenen Sommer für etwa zwei Wochen und richtete Grüße unserer Partnerkirche beim Kreiskirchentag aus. Viele werden sich an seine lebendige und freundliche Art erinnern. Bereits vor einigen Jahren hatte er eine Jugendgruppe aus Rüdersdorf in Santa Clara empfangen und es anschließend geschafft, mit einer Jugendgruppe aus seiner Gemeinde nach Rüdersdorf zu kommen. Bei verschiedenen Besuchen in beide Richtungen war er Organisator und offener, konstruktiver und kritischer Gesprächspartner. Noch am letzten Mittwoch führte er in Kuba ein Gespräch mit Sup. i.R. Eckard Fichtmüller. Er wird uns sehr fehlen, noch viel mehr aber seiner Kirche, die bereits seit Jahren in einer außerordentlich schwierigen Situation im Land lebt.


Wir denken an Omar und beten für ihn und alle, die um ihn trauern und denen er fehlen wird, und wir schließen uns dem Dank der kubanischen Kirche für sein Leben und seinen Dienst an.


Bei der Kreissynode werden wir auch für ihn beten, und die Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises sind eingeladen, ihn und die Partnerkirche am kommenden Sonntag auch in die Fürbitte einzuschließen.


Mit geschwisterlichen Grüßen

Frank Schürer-Behrmann